24 beziehungsweise zwölf Stunden lang ging es beim Laufevent am Linzer Pöstlingberg Runde für Runde bergauf und bergab. Auf einem 3,5 Kilometer langen Rundkurs mit 220 Höhenmetern sammelten die Athletinnen und Athleten der LG Innviertel insgesamt 402,5 Kilometer und 25.300 Höhenmeter.

Bernhard Birn stellte sich der 24-Stunden-Herausforderung solo und erreichte mit 32 Runden, 112 Kilometern und 7.040 Höhenmetern persönliche Rekorde. Auch Elisabeth Weissenbrunner überzeugte im Zweierteam mit Marietta Atzmüller vom WSV Trattenbach: 21 Runden, 73,5 Kilometer und 4.620 Höhenmeter bedeuteten für sie eine persönliche Bestleistung.

LGI-Lauf-(liebes)-Paar schafft über 9.000 Höhenmeter

Ein besonderes Highlight gelang Stephan Kirchberger und Judith Brenneis. Gemeinsam absolvierten sie 42 Runden, 147 Kilometer und 9.240 Höhenmeter – und übertrafen damit die Höhe des Mount Everest von 8.848,86 Metern. Ursprünglich stand für das Paar vor allem das gemeinsame Erlebnis im Vordergrund. Erst während des Bewerbs wurde der Everest zum greifbaren Ziel. Kurt Steinhofer nutzte den Bewerb gemeinsam mit Adrian Mirtl von den Richimountain Runners als Vorbereitung auf die bevorstehende WM des Austria Backyard Ultra in Seekirchen. Jacqueline Kreuzhuber übertraf im 12-Stunden-Solo ihre Erwartungen und schaffte zwölf Runden statt der geplanten zehn. Mit 42 Kilometern erreichte sie ihre bisher längste Laufdistanz und die Marathondistanz. „Ich hätte mir selbst nicht gedacht, dass ich so viele Kilometer und Höhenmeter schaffe. Umso mehr freut es mich, dass ich eine persönliche Bestleistung erreicht habe“, sagte Elisabeth Weissenbrunner.